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Musikverliebt

In meinen Ohren erklingt das surrende Routieren der Welt. Wie eine Schallplatte dreht sie sich ein ums andere Mal. Gibt die tollsten Töne von sich. Im Hintergrund leises Knistern und Knacken. Dann hakt sie mal - renkt sich schnell wieder ein - und dudelt dann weiter das ewig gleiche Lied. Wenn man genau hinhört, merkt man aber, dass eigentlich nur das Motiv variiert. Stets im Wanderl begriffen. Die nächste Strophe bleibt immer unbekannt. Vielleicht einmal ein Solo? Als nächstes ein Duett? ...

Hintergrundmusik.

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Gute Nacht, Jimmy

~Bücher sind Schiffe, die die weiten Meere der Zeit durcheilen~ Francis Bacon

28.9.09 22:57


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Thema: Glaube

Ich glaube, Menschen neigen dazu, nach Biegen und Brechen seine Umwelt in seinem Sinn zu beeinflussen. Schlägt das fehlt, so versucht er es mit irgendwelchen seltsamen Sachen, die mehr von Einbildung zeugen, alsdass sie einen wirklichen Effekt hätten. Man muss akzeptieren, dass es so ist, wie es ist.

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Es ist der zweite Ferientag. Samstagfrüh. Zu fünft sitzen wir in dem viel zu kleinem Auto und versuchen die viel zu intensive Hitze zu ertragen. Die Tatsache, dass ich zwischen meinen zwei Geschwistern hinten auf der Rückbank sitze, macht das Ganze nicht besser. Die Sonne blendet mich und mein T-Shirt klebt schon an meinem Rücken. Wiederlich.

"Mami, wann sind wir daaaa? Ich muss mal!", schreit mein kleiner Bruder mir ins Ohr. Unsere Mutter dreht sich zu uns mit genervtem Blick um. "Schau, wir können momentan nicht fahren. Wir stehen im Stau. Das dauert noch ein bisschen. Sobald wir die Möglichkeit haben, auf eine Raststätte zu fahren, machen wir das auch, ja Liebling?" Schmollend zieht mein kleiner Bruder einen Müsliriegel aus einer Tüte. Den stopft er sich in den Mund. Mit Schokoladenverschmiertem Gesicht wendet er sich der Seitentpr zu und zieht den Aschenbecher auf. Und wieder zu. Und auf. Und zu. "Lass das!", motze ich ihn an und versuche seine kleinen Ärmchen von dem Aschenbecher fernzuhalten. Doch es nützt nichts. Unerbittlich klappert es im Auto: Auf und zu. Auf und zu. Klapp, Klapp. Klapp, Klapp.

Auf der anderen Seite von mir, fängt jetzt meine kleine Schwester mit dem Gejammer an: "Mamiii! Er soll damit aufhören. Ich verstehe miene Musikkassette gar nicht mehr." Wieder dreht sie sich um. Deutlich gestresster als zuvor sagt sie zu meinem kleinen Bruder: "Lass bitte den Aschenbecher in Ruhe. Nicht, dass er kaputt geht." - "Aber ich will doch nur helfen...", nölt der los und klappert weiter. Was haben meine Eltern bei dem bloß falsch gemacht, frage ich mich und stöhne genervt auf. Klapp, Klapp. Jetzt reichts. "Junge, hörst du mal auf, uns alle in den Wahnsinn zu treiben?! Wieso zum Teufel machst du das?"

Mein kleiner Bruder blickt ängstlich zu mir hoch. "Das Auto fährt dann schneller.", meint er. "Was?" Völlig irritiert schaue ich ihn an. "So ein Quatsch", sage ich, "Du hättest nur gerne, dass das Auto schneller fährt!"

Ich schüttel den Kopf.

Klapp, Klapp.

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Gute Nacht, Jimmy

~Nichts ist leichter als so zu schreiben, daß kein Mensch es versteht.~ Arthur Schopenhauer

25.9.09 23:21


schriftsteller-werden.de

Gestern hatte ich leider keine Zeit, zu bloggen. Dafür mache ich das aber heute. Allerdings auch nichts Neues von mir, sondern ein schon älteres Gedicht. Aber einen tollen Web-Tip habe ich für euch: schriftsteller-werden.de . Ein wirklich toller Blog von einer sehr kreativen Dame über die private Schriftstellerei mit all seinen Tücken im normalen Alltag x)

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Ich will dich hassen
Ich will dich lieben
Hab mir sagen lassen,
Dass beides nicht geht.

Ich will dich lieben
Ich will dich hassen
Hab mich dir verschrieben,
Sodass es dir freisteht:

Mich zu lieben
Mich zu hassen
Je nach Belieben
Mich zu erfassen.

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Gute Nacht, Jimmy

~Ist die Speise der Party die Prosa, so ist das Licht die Poesie~ unbekannt

24.9.09 23:41


Dadaismus

Heute stelle ich euch mal einen meiner Lieblingsdichter Kurt Schwitters vor. Er lebte so ca. Anfang des 20. Jahrhunderts und war einer der bekanntesten Künstler im Dadaismus. "Dada ist Alles" Dada wurde so geschrieben oder auch (de)collagiert, dass man es nicht verstehen oder intepretieren soll/kann. Es ist praktisch ANTI-Kunst! Und so soll es auch behandelt werden. Wahnsinnig interessant, wie ich finde und nebenbei meine Lieblingsepoche in der Kunst^^ Sein Gedicht "An Anna Blume", welches er 1919 verfasste, begegnete mir 2006 das erste Mal. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen, tauchte immer wieder auf und hat mich so stets begleitet. Hier ist es:

An Anna Blume

Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir!
Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir, ---- wir?
Das gehört beiläufig nicht hierher!
Wer bist Du, ungezähltes Frauenzimmer, Du bist, bist Du?
Die Leute sagen, Du wärest.
Laß sie sagen, sie wissen nicht, wie der Kirchturm steht.
Du trägst den Hut auf Deinen Füßen und wanderst auf die Hände,
Auf den Händen wanderst Du.
Halloh, Deine roten Kleider, in weiße Falten zersägt,
Rot liebe ich Anna Blume, rot liebe ich Dir.
Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir, ----- wir?
Das gehört beiläufig in die kalte Glut!
Anna Blume, rote Anna Blume, wie sagen die Leute?
Preisfrage:
1. Anna Blume hat ein Vogel,
2. Anna Blume ist rot.
3. Welche Farbe hat der Vogel?
Blau ist die Farbe Deines gelben Haares,
Rot ist die Farbe Deines grünen Vogels.
Du schlichtes Mädchen im Alltagskleid,
Du liebes grünes Tier, ich liebe Dir!
Du Deiner Dich Dir, ich Dir, Du mir, ---- wir!
Das gehört beiläufig in die ---- Glutenkiste.
Anna Blume, Anna, A----N----N----A!
Ich träufle Deinen Namen.
Dein Name tropft wie weiches Rindertalg.
Weißt Du es Anna, weißt Du es schon,
Man kann Dich auch von hinten lesen.
Und Du, Du Herrlichste von allen,
Du bist von hinten, wie von vorne:
A------N------N------A.
Rindertalg träufelt STREICHELN über meinen Rücken.
Anna Blume,
Du tropfes Tier,
Ich-------liebe-------Dir!

Gute Nacht, Jimmy

~Du öffnest die Bücher und sie öffnen Dich~ Tschingis Aotmatov

22.9.09 23:00


"An das Kinderlachen in dir"

Ein Gedicht, zu dem mich mein kleiner Neffe inspiriert hat. Im Oktober wird er vier Jahre alt und ist das süßeste Kind auf der Welt. Ich bin so verliebt in ihn <3 Ihm ist es gewidmet..

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Die bunte Farbe in deinem Gesicht
Der dunkle Grasfleck auf deiner Hose
Der süße Geschmack auf deinen Lippen
Der wärmende Gedanke in der Nacht


Die kleine Blume in deinen Händen
Der große Teddy auf deinem Kissen
Der erste Buchstabe deines Namens
Der helfende Freund in deiner Nähe

Stets bei Dir, an deiner Seite. Das bin ich.

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http://schnell-schreiben.de/stv2/ bietet eine tolle Möglichkeit, seine Fingerfertigkeiten das Schnelltippen betreffend zu überprüfen und zu trainieren. Hier wird innerhalb einer Minute deine korrekte sowie ingesamte Wörterzahl gezählt. Mein erzieltes Ergebnis sieht so aus:

Du schreibst 435 Zeichen pro Minute
Du hast 81 korrekt geschriebene Wörter und
Du hast 1 falsch geschriebene Wörter

Gute Nacht, Jimmy

~Lesen ist ein kreativer, selbst gewählter, einsamer, herrlicher Prozess, durch nichts zu ersetzen.~ Günther Grass

21.9.09 22:17


Etymologie

Die Herkunft verschiedener Worte in der deutschen Sprache finde ich sehr interessant. Heute habe ihc in der Zeitung von einer Ausstellung bezüglich der Etymologie deutscher Wörter in unserer hiesigen Landesbibliothek gelesen. Mein Vater weist auch bibliophile züge auf, hat außerdem einen eigenen Verlag und restauriert Bücher .. ich denke ich habe gute Chancen, ihn dazu zubringen mit mir da hinzugehen. Dazu ein paar Gedanken

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Die Zeit steht still. Nur wir vergehen. Verkommen - bis zum Untergang. Unsere Sprache geht unter .. Im sinnlosen Stimmengewirr der Neuzeit. Geht verloren. Versteckt sich. Wer suchet, der findet. Suchen wir die verlorenen Worte.

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Gute Nacht, Jimmy

~ Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen.~ Samuel Butler

20.9.09 21:58


psycho.pseudo.pseudodoxisch

Heute habe ich einiges geschafft. Sowohl schulisch als auch literarisch sowie zwischenmenschlich war ich heute sehr aktiv! Zum Beispiel habe ich habe ein paar Gedankengedichte geschrieben. Irgendwie komme ich von meinem Gedichte-Trip gerade nicht wirklich runter. Dabei wollte ich doch endlich mal wieder Prosaisches produzieren. Naja, jedenfalls beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit Psychologie. Speziell mit psychischen Störungen wie Depression, Persönlichkeitsstörung aber auch Esstörung. Dazu habe ich heute einmal etwas geschrieben.. es ist noch überhaupt nicht überarbeitet. Ohnehin fehlt mir oft die Lust und Motivation bereits geschriebene oder angefangene Sachen zu verbessern, auszufeilen oder weiter bzw. zu Ende zu schreiben. Schade eigentlich.

Alle Blicke haften nur an ihr.                                                                                   Federleicht schwebt sie durch die Gassen.
Kraftlos tanzt sie zwischen dem Regen.
Blind bewegt sie sich übers Wasser.
Tot liegt sie nun in einer Ecke.
Alle Blicke ..
Nur ein Augenblick.

Die Seite www.synonyme.woxikon.de möchte ich übrigens jedem wärmstens ans Herz legen. Es sind zwar längst nicht sämtliche Synonyme eines Wortes aufgelistet, dafür jedoch oft nach unterschiedlichen Verwendungen und Bedeutungen sortiert. Mir hat es schon oft gute Arbeit geleistet.

Ciao, Jimmy

~ Geschichten Schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen. ~ Johann Wolfgang von Goethe

19.9.09 23:51


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