* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Freunde
    ajaka
    - mehr Freunde

* Letztes Feedback






alte Schatzkiste

In meinem Inneren ein großes Inferno. Meine Gedanken fangen Feuer, flammen auf und zerfallen zu Asche. Kalte Asche - rieselt durch alle Öffnungen. Hinaus aus meinem Kopf. Ich asche aus. Asche. Aus.

Die Zeilen beschreiben mich gut - von Innen. Innereienmassaker. Als ob meine Gedanken und Gefühle jemand ordentlich durch den Fleischwolf gedreht hätte. Zerfleisch, verdreht. Zerstreut, das bin ich. Ich muss mich erst wieder einsammeln. Dann zusammensetzen. Stück für Stück, bis wieder ein Ganzes daraus wird. ... das inspiriert mich. Bin aber gerade total unmotiviert. Also lass ich die Wortentrümmer so stehen, ohne neue Schlösser mit Türmen daraus zu bauen. Ein andermal. Dabei müsste ich mal unbedingt kreativ tätig werden. Bis November will ich mich nämlich in einem Literatur Labor beworben haben! Nähere Infos folgen noch. Jetzt zeige ich euch aber erst einmal etwas anderes. Einen Kurzzeiler. Vor zwei drei Jahren verfasst. Nun wieder herausgekramt. Ich mochte es immer sehr..

Du bist mehr als nur ein kleiner Vogel,
der seine Flügel abstreift und sich neu einkleidet.
Du bist mein Freund.
Und Freunde verändern sich.
Ich liebe Veränderung.
Ich liebe meine Freunde.
Ich liebe dich

 

Carpe noctem et creatus es! (So oder so ähnlich^^), Jimmy

~ Ein Buch ist eine Waffe ersten Ranges im Kampf gegen die Sinnlosigkeit ~ Victor Frankl

18.9.09 23:31


Werbung


Nitpicker

Es gibt soviele inspirierende Sprüche. Besonders Zitate übers Schreiben oder aber auch über Bücher mag ich gerne. Daher möchte ich jetzt jeden Tag ein Zitat hier vorstellen. Mal sehen wieviele ich finde bzw. wielange ich das so laufen lassen kann. Auch heute wieder eine ganz aufschlussreiche Internetadresse: www.schreibwerkstatt.de - ein wirklich nettes Forum.

Heute war kein so erfreulicher Tag. Daher sammeln sich auch momentan nicht so viele nette Gedanken in meinem Kopf.

Ich habe in letzter Zeit so viele Elfchen geschrieben. Es erscheint mir momentan als die einfachste Ausdrucksart. Es geht so schnell von der Hand. Einfache fünf Zeilen. Kurz und bündig und so knapp in seiner Aussage. Zugleich aber auch vielschichtig und deutungsoffen. Herrlich^^ Wie auch immer, jedenfalls ist es dieses Mal kein Elfchen. Ich weiß nicht mehr wie ich auf das Thema gekommen bin. In gewisser Art und Weise bin auch ich eine Erbsenzählerei. Möge es mir verzeiht sein.

__________

Erbsenzähler, nennen mich die Leute. Recht haben sie. Ich bin ein Erbsenzähler! Ich zählte die Erbsen schon, als ich noch gar nicht zählen konnte, und auch schon, als mir Erbsen noch gar kein Begriff waren oder ich sie mit angewiedertem Blick an den Tellerand schob. Doch mit der Zeit wurde mir das zu anstrengend. Ständig muss man darauf achten, was andere von sich geben. Muss sie korrigieren. Und sich anhören, dass man ein Neunmalklug sei. Alles besser wisse. Kleinkariert. Und eben ein Erbsenzähler. Dabei ist das Erbsenzählen so mühsam. Aber es wird einem gar nicht anerkannt. Undankbare Menschen. Da werden einem schon mal freiwillig und ganz uneigennützig die Erbsen gezählt und es wird einem in keiner Weise angerechnet. Deswegen habe ich beschlossen, in Zukunft nur noch Erdbeeren zu pflücken. Da strahlen die Gesichter um die Wette, wenn ich mit einem vollen Erdbeerkorb um die Ecke komme. So soll es sein. So hab ich es gern. Erdbeerpflücker, so will ich heißen!

__________

Gute Nacht, Jimmy

~ Schreiber sind an Herz, Seele und Verstand erkrankt ~

17.9.09 21:53


Gesellschaft für Kreativität

Die Welt der Ideen

Das hört sich faszinierend an, nicht wahr. Da würde ich mich gerne einmal für eine Weile verstecken^^ Und hier www.kreativ-sein.de kann man das verwirklichen. Unter anderem werden 12 Thesen genannt, die ich euch auch gerne vorstellen möchte. Die erste lautet:

These 1: Kreativität

Jeder Mensch hat kreative Fähigkeiten: sie sind in Art und Ausmaß unterschiedlich.

 

 

Sehr gerne würde ich jetzt die Gedanken, die mir zu diesem Bild im Kopf herum irren, einfangen, sortieren und in vernünftige Form bringen.. doch die Zeit lässt mich nicht. Ich bin eben erst von einer Gesprächsrunde der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft nach Hause gekommen, sodass ich jetzt totmüde vom langen Tag am liebsten sofort ins Bett fallen würde. Obwohl genau dieser Abend eigentlich Anlass bietet, ein kleines kurzes Haiku zu verfassen .. Nun, so spät belass ich es dann, glaube ich, doch dabei. So sollen dies heute nun meine letzten Worte sein.

Gute Nacht, Jimmy

16.9.09 23:05


one word. so little time.

Eine wunderbare Methode, auf neue Ideen zu kommen, bieten Schreibaufgaben. Auf der Webside www.oneword.com wird jeden Tag ein anderes Wort genannt, zu dem man seine ersten Assoziationen notieren kann. Dafür hat man eine Minute Zeit.  Eine sehr schöne Idee wie ich finde. Leider existiert diese Seite nur auf Englisch, aber das tut der Idee nichts ab.

Die heutige Schreibanregunglautete: Paperback.

Ein herrliches Wort, wie ich finde. Da dürfte jedem Schreiberling und Bücherfreund das Herz höher schlagen. Ich muss bei Taschenbüchern immer an vollgestopfte Regale denken - solche, wie ich sie um mich herum habe. Darüber bin ich auf Antiquariate gekommen ... alte Bücher, altes Papier, kaputtes Papier usw. Lest selber:

Papier

knistert leise

in unserer Mitte

Wärme macht sich breit

Feuer

LG, Jimmy

15.9.09 23:09


Alles auf Anfang

 ...

Bisherige Blogeinträge sind guten Gewissens vernichtet worden und sollen literarischen Ergüssen Platz schaffen. Sollen ... Hinter allem soll eine Absicht stecken. Anforderungen gerecht zu werden, ist wieder etwas anderes.

Ich möchte mir hiermit lediglich die Möglichkeit bieten, kurze Texte, Gedankenfetzen und Wortgeflechte festzuhalten.

Wortbrei

Schafft Verzückung

Heißt kreatives Chaos

Auswüchse meiner kranken Phantasie

Ohnmacht

 

LG, Jimmy

14.9.09 16:36


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung